Anerkennungspreis für Vortrag über das Engagement Weggezogener

Auf Einladung der Kulturstiftung Hohenmölsen (Sachsen-Anhalt) haben Sven Gatter und Michael Hacker von Perspektive hoch 3 vom 28. bis 30. September an der diesjährigen Sommerakademie (SOMAK) teilgenommen. In der SOMAK 2014 ging es darum, Chancen und Problemfelder rund um den aktiven Braunkohlebergbau und die damit verbundenen Lebensperspektiven im Revier zwischen Heimat, Arbeit und Landschaftswandel aufzuzeigen.

In ihrem Vortrag „Engagement in schrumpfenden Regionen Ostdeutschlands ohne dauerhaft vor Ort zu sein“ haben Sven und Michael gefragt, ob und inwieweit in den Weggezogenen ein verborgenes, noch unentdecktes Potential schlummert, um zivilgesellschaftliche und demokratische Strukturen in schrumpfenden Regionen Ostdeutschlands zu stärken; und ob Weggezogene durch Engagement für ihren Herkunftsort sinnstiftende Zusammenhänge für sich selbst entdecken können. Der Vortrag wurde von einer Fachjury mit einem Anerkennungspreis ausgezeichnet.

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Am Kohleflöz herrscht Helmpflicht. Im Tagebau „Vereinigtes Schleenhain“ im Leipziger Süden.

Das Programm sah jeden Tag zwei Blöcke vor: An den beiden Vormittagen haben die Teilnehmer/innen in Vorträgen ihre Ideen, Projekte oder wissenschaftlichen Arbeiten präsentiert; nachmittags ging es auf Erkundungstour, die u.a. in den Tagebau „Vereinigtes Schleenhein“, in das Kraftwerk Lippendorf und an den Zwenkauer See im Leipziger Süden führte.

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